Wallfahrt mit Dr. Florian Mayer, Neupriester der Diözese Graz-Seckau
13.07.2011

Wallfahrt mit Dr. Florian Mayer, Neupriester der Diözese Graz-Seckau

Die große Hitze nicht scheuend sind viele Pilger zur Wallfahrt mit dem Primizianten Dr. Florian Mayer gekommen.

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Der Gebetsnachmittag begann um 13.30 Uhr mit der Eucharistischen Anbetung. Ab 14.10 Uhr wurde der glorreiche Rosenkranz gebetet. Vor der Hl. Messe begrüßte P. Hannes Saurugg die Pilger.

Um 15.00 Uhr begann die Hl. Messe. Mit dem Primizianten feierten P. Stefan Mandl, Pfr. Franz Sammer, P. Hannes und die Wallfahrer, die von nah und ferne kamen.

In der Predigt sprach Dr. Florian Mayer über sein Verständnis des Priestertums. Als Primizspruch wählte er: „Als Diener Christi soll man uns betrachten und als Verwalter von Geheimnissen Gottes. Von Verwaltern aber verlangt man, dass sie sich treu erweisen.“ (1 Kor 4, 1-2) Mit diesen Sätzen charakterisiert der Apostel Paulus seine Aufgabe und die seiner Brüder im Apostelamt.

Priester zu sein ist ein hoher Dienst. Durch Gnade wird man dazu berufen. Ein Priester stellt sein Leben zur Verfügung, um den unsichtbaren Jesus in dieser Welt sichtbar zu machen. Der Priester ist ein Zeichen für den, der eigentlich handelt.

Im sakramentalen Handeln tritt die Person des Priesters ganz zurück, er stellt nur seine Leiblichkeit zur Verfügung, dass Christus handeln kann.

„Doch sind wir dazu nicht von uns aus fähig, als ob wir uns selbst etwas zuschreiben könnten; unsere Befähigung stammt vielmehr von Gott. Er hat uns fähig gemacht, Diener des Neuen Bundes zu sein.“ (2.Korinther 3,5-6) Der Herr bindet sich an einen sichtbaren Stellvertreter – die Kirche begründet auf Christus. Die Kirche ist der Leib Christi. Jeder Getaufte ist Glied an diesem Leib.

Jesus Christus bezeichnet sich als guter Hirte. Das lateinische Wort „pastor“ für „Hirte“ wird auch für Priester verwendet. Das Bild drückt ein gewisses Gegenüber aus. Jedoch steht der Hirte immer inmitten der Herde, um sie zu führen und zu leiten. Der Dienst des Priesters ist Dienst an der ihm anvertrauten Herde.

In den Fürbitten wurden die Anliegen der Pilger und der Welt vor Gott hingelegt. Nach der Eucharistiefeier spendete Dr. Florian Mayer den allgemeinen Primizsegen. Die mitgebrachten Gegenstände wurden gesegnet und der Eucharistische Segen gespendet. Im Anschluss an das Gebetsprogramm spendete der Primiziant den Einzelprimizsegen.