Kirchweihfest in Maria Fatima
15.08.2018

Kirchweihfest in Maria Fatima

Am 15. August, dem Hochfest der Aufnahme Mariens in den Himmel, feierten zahlreiche Pilger mit Militärbischof Dr. Werner Freistetter das Kirchweihfest von Maria Fatima. Nach dem Festgottesdienst wurde rund um das Kloster bei Speis und Trank weiter gefeiert.
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Mit dem Gebet des Rosenkranzes, welches Br. Clemens Brecher leitete, bereiteten sich die Wallfahrer auf die heilige Messe vor. Um 10 Uhr begann das feierliche Hochamt mit Bischof Werner Freistetter, Br. Ignaz Domej und Dechant Wolfgang Toberer. Musikalisch gestaltet wurde die Feier vom Jagerberger Kirchenchor unter der Leitung von Manuela Roßmann.

Bischof Freistetter führte in seiner Predigt in das Geheimnis der Aufnahme Mariens in den Himmel ein. Die Gottesmutter wurde durch ihre enge Verbindung mit Jesus unserem Erlöser für alle zu einem Zeichen der Hoffnung. In Mitten des 1. Weltkrieges wurde sie für drei Hirten Kinder in Fatima zu einem konkreten Zeichen der Hoffnung. Ihr Aufruf zu Buße und Umkehr zeigt einen Weg auf der uns zum wahren Frieden führen möchte. Durch die Hinwendung zu Gott werden wir von allem was uns niederdrückt befreit und finden so einen Ausweg aus den Konfliktsituationen unseres Lebens.

Mit einer besonders schweren Konfliktsituation war die Menschheit durch den 2. Weltkrieg konfrontiert. Durch die Gebete der Menschen um den Frieden und durch ihren Dank in dieser Zeit entstand auch der Wallfahrtsort Maria Fatima. Er ist ein Zeichen dafür, dass wir als Gläubige uns nicht vor dem Schrecklichen in der Welt verschließen müssen und es nicht zu beschönigen brauchen.

Am Ende der heiligen Messe wurden einem alten Brauch folgend Blumen und Kräuter gesegnet, die an den Duft erinnern sollen, der dem leeren Grab Mariens entströmt ist.
Nach dem Gottesdienst wurde rund um Kloster und Kapelle bei Speis und Trank weitergefeiert.
Am Nachmittag endete das Fest mit einer weiteren heiligen Messe und dem eucharistischen Segen.