Ave-13 Monatswallfahrt im Jänner 2012

10. Februar 2012

Symbolfoto zum Artikel: Ave-13 Monatswallfahrt im Jänner 2012

Die erste Monatswallfahrt im Jahr 2012 stand unter dem Titel "Ave-13". Viele Wallfahrer kamen, um gemeinsam mit den Jugendlichen der Umgebung zur Muttergottes von Fatima zu pilgern.

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Die Wallfahrt wurde von einem großen Team mit Jugendlichen vorbereitet. Die musikalische Gestaltung übernahmen Mitglieder der Gemeinschaft und Prof. Alois Kaufmann.

Rektor P. DI Mag. Ignaz Domej leitete als Hauptzelebrant die Wallfahrt, Dechant Mag. Wolfgang Toberer und Pfr. Franz Sammer konzelebrierten. Nach der liturgischen Eröffnung begrüßte P. Ignaz die Jugendlichen aus der Umgebung. Der Bußakt wurde durch Jugendliche der Pfarre Bierbaum mitgestaltet.

In der Predigt erklärte P. Ignaz zuerst, was AVE13 bedeutet. In der lateinischen Bibel begrüßte der Engel Gabriel Maria mit „ave“. Das griech. Original verwendet das Wort „chaire“, das wörtlich „freu dich“ bedeutet. Der dreizehnte Buchstabe im Alphabet ist M. Von den Jugendlichen wird es als Monogramm für Maria gedeutet. Die Zahl 13 weist aber auch auf Fatima hin.

In der Stadt Fatima erschien Maria jeweils am 13ten des Monats im Jahr 1917 drei Kindern und vertraute ihnen prophetische Botschaften an. Junge Menschen wurden zu Zeugen dieser Botschaft. Das ist ein Hinweis von Oben, dass die Fatima-Botschaft gerade für junge Menschen Bedeutung hat.

Was sagt die Botschaft von Fatima der Jugend? Die Botschaft von Fatima ruft zum Gebet auf. Das Gebet stärkt das Vertrauen auf Gott, vermittelt Hoffnung und Mut für die Zukunft. Christliches Beten ist nicht selbstsüchtig, sondern apostolisch.

Die Botschaft von Fatima ruft zur Buße und zur Versöhnung mit Gott und mit den Menschen auf. Der Weltfrieden beginnt im Herzen des einzelnen Menschen. Der äußere Friede ist gesichert, wenn er im inneren Frieden in Gott verankert ist. Die Ursache der Friedlosigkeit ist die Störung unserer persönlichen Beziehung zu Gott durch die Sünde. Die Versöhnung mit Gott ist die tiefste Quelle des Friedens und die Voraussetzung für die Versöhnung der Menschen untereinander.

Junge Menschen sind vernetzt und bekommen weltweit vielfache Angebote. Die Botschaft von Fatima drängt sich nicht auf. Sie sagt nur mit leiser Stimme: Wer Gott hat, der hat alles. Er ist frei und er trägt in sich den Frieden, weil Gott der Friede ist.

Am Schluss der Predigt machte P. Ignaz noch Werbung für den YouCat – der offizielle Jugend-Katechismus der Katholischen Kirche. Es war auch möglich, diesen nach der Hl. Messe bei einem Bücherstand zu erwerben.

In den Fürbitten brachten Jugendliche von St. Veit am Vogau stellvertretend für alle die Bitten vor Gott. Mit den Gaben von Brot und Wein legten die Pilger ihre Anliegen auf den Altar.

Nach der Eucharistiefeier verweilten alle noch eine kurze Zeit vor dem Allerheiligsten. Die Wallfahrt endete mit einer kleinen Agape im Kloster und der Möglichkeit einen Film über Fatima ansehen zu können.

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